Die Wanderinnen der Nacht – Kapitel 10

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Ein kleiner Nachmittagssnack

„Tobias?“, sprach ich ihn an und schaute ihm wie ein Hypnotiseur in seine blauen Augen. Er lächelte verlegen. Meine Nähe schien ihn etwas zu verschüchtern. „Hättest du Lust auf ein kleines unverbindliches Abenteuer? Ohne Verpflichtungen.“ Gleichzeitig berührte ich seine Shorts, mit den Fingerspitzen meiner linken Hand.

Tobias zuckte kurz und schaute mich erstaunt an. „Maria, was bringst du mich hier in Versuchung? Du weißt doch, dass ich eine Freundin habe und Sophie wird bestimmt nicht begeistert sein, wenn sie erfährt, dass du etwas von mir willst.“

„Sie muss ja nichts davon erfahren, Tobias.“ Ich fasste mit meiner linken Hand ungeniert in seinen Schritt und fühlte schon die aufkommende Erektion. Die sich in meiner Hand wohlzufühlen schien, da sein Schaft etwas pulsierte. Sein Körper pumpte Blut in die unteren Regionen seines Körpers. Da konnte ein Mann noch so treu sein, im Inneren träumte er von solchen frivolen Momenten, in denen er von einer Frau überrascht wurde. Die Begeisterung machte sich dann in seiner Hose bemerkbar. In Tobias Hose machte sich seine männliche Schlange bemerkbar, die sich in meinem Griff hin und her wand. Ich schaute ihm tiefer und tiefer in die Augen. Tobias schien nicht zu bemerken, wie er immer willenloser wurde. Ich bekam Macht über ihn. Ein wahnsinniges Gefühl, dass ich dabei empfand.

„Ist sie denn zu Hause?“ sprach ich mit ruhiger, monotoner Stimme weiter, während ich seine noch nicht ganz ausgebildete Erektion streichelte.

„Nein, sie hat heute Spätschicht und kommt erst gegen 23 Uhr nach Hause“, antwortete er mir automatisch. Er schien schon fast vergessen zu haben, dass ich seinen kleinen Freund in der Hand hielt. Noch trennte ein Stoff die beiden Körperteile, die schon intensiven Kontakt miteinander aufgenommen hatten.

„Perfekt“, grinste ich in mich hinein und massierte ihn zärtlich an seiner empfindlichsten Körperstelle, „da brauchen wir auch keine Sorgen haben, dass sie uns überrascht.“

Ich wollte natürlich auch nicht, dass mich andere Nachbarn beobachteten, deshalb zog ich ihn, mit meiner Hand in seinem Schritt, zu mir in die Wohnung. Er starrte mich nur sprachlos an und atmete flach. War er nur von dieser ungewöhnlichen Situation gefesselt oder sendete ich kontrollierende Signale zu ihm aus? Er gab dem leichten Zug an seinen Shorts nach und folgte mit kurzen Schritten in Richtung der ziehenden Kraft.

In Gedanken sprach ich weiter zu ihm, während ich ihm immer tiefer in die Augen schaute. ‚Komm mit mir‘. Wortlos und ohne Widerstand folgte er mir, durch meine Wohnungstür. Ich schloss die Tür hinter ihm und drückte ihn mit dem Rücken an die Holztür.

„Hast du eigentlich heute deine Pille genommen?“, fragte ich ihn hoffnungsvoll mit bebender Stimme. Sein Gesichtsausdruck wurde immer monotoner. Aber er offenbarte mir wie selbstverständlich intime Geheimnisse, ohne darüber nachzudenken. Als ob ich ihn wirklich hypnotisiert hätte oder er unter dem Einfluss einer Wahrheitsdroge stehen würde.

„Ja, habe ich, denn meine Freundin hat heute Mittag eine Wette gegen mich verloren. Der Einsatz bestand darin, dass der Verlierer dem Gewinner französisch bis zum Höhepunkt verwöhnen darf. Dabei spritze ich ihr unheimlich gerne alles ins Gesicht, was ihr sehr gefällt. Durch die Wirkung der Pille, klatscht es regelrecht in ihr hübsches Gesicht. Davon kann ich nicht genug bekommen. Ihr Gesichtsausdruck ist immer wieder faszinierend, wie sie über die Menge erstaunt ist. “

Ich schickte ein Dankesgebet in Richtung Himmel und riss ihm seine Shorts runter. Es war jetzt nicht mehr die Zeit für Zärtlichkeit, ich wollte nur Eines, seinen leckeren Saft. Ich wollte einfach nur diesen starken Hunger auf Sperma stillen, den ich mir immer noch nicht rational erklären konnte.

Unter seiner Shorts trug er nichts Weiteres als seine Männlichkeit. Die Größe interessierte mich überhaupt nicht, dass er beschnitten war, nahm ich auch nur am Rande war. Ich fasste mit der rechten Hand zu und führte das halb steife Glied in meinen Mund. Bemerkte, wie weich es doch noch war und lutschte seine Eichel mit erhöhtem Tempo. Tobias stand nur wie hypnotisiert da und ließ es wortlos geschehen. Ich nahm den a****lischen Geruch seines unrasierten Intimbereichs wahr, der mich immer stärker anfeuerte.

„Ich muss aber um 23 Uhr zu Hause sein.“, murmelte er vor sich hin. „Muss dann zu Hause sein. Zu Hause sein, um die Wette einzulösen. Wette einlösen, Wette einlösen, zu Hause sein“.

Seine Worte schienen nur unbewusst aus ihm heraus zu kommen, da er keine Anstalten machte, es hier abzubrechen. Ob er es genoss konnte ich nicht erkennen, war aber auch nebensächlich, da es hier alleine um meinen Hunger ging. Ich konnte es kaum erwarten, ihn zu schmecken, seinen Saft vom Mund bis hinunter in meinen grummelnden Magen zu transportieren.

Mehr und mehr spülten seine Adern Blut in die Schwellkörper. Sein Fleischpenis wurde zwar nicht merklich größer, aber seine Härte nahm Sekunde um Sekunde zu. Ob sein Besitzer das überhaupt mitbekam, war für mich nicht ersichtlich, da er über mich hinweg starrte. Wichtig war für mich, ihn so schnell wie möglich zu melken, um meine Triebe zu befriedigen. Meinen Durst zu stillen, um wieder Platz für andere Gedanken zu schaffen.

Ich empfand in diesem Moment auch keine Lust auf sexuelle Befriedigung. Dafür war dieser Drang schon fast zu schmerzvoll. Wäre es anders gewesen, wenn Brian jetzt hier gewesen wäre? Hätte ich auch so eine Macht auf ihn ausgeübt? Oder wäre es dann doch eher so abgelaufen, wie bei unserer gemeinsamen Reise, als ich ein herrliches Prickeln überall an meinem Körper gespürt hatte?

Tobias schmeckte aber auch sehr gut, erste Lusttropfen erreichten meine Zunge. Diese leicht schleimige Konsistenz motivierte mich weiter, an seinem adrigen Schwanz zu saugen. Zwei dicke Adern liefen links und rechts am Schaft entlang. Ich fuhr mit der Zungenspitze an ihnen, von unten nach oben, entlang. Meine Verspieltheit kam wieder einen Moment in mir auf. Ich massierte ihm seinen Hodensack, in der Hoffnung, so noch mehr seines Liebessaftes zu produzieren.

Lusttropfen für Lusttropfen spürte ich, wie meine Gier immer stärker wurde. Anstatt die Tropfen mir etwas Linderung verschafften, wurde der Appetit nur noch stärker. Ich brauchte seine Ladung, direkt in den Mund, die ich dann gierig schlucken würde. Aber Tobias schien einen guten Tag zu haben, denn minutenlang saugte ich wie wild an ihm, allerdings ohne Erfolg. Vielleicht lag es auch nur an seiner erzwungenen Emotionslosigkeit. Sein Hirn war wie ausgeschaltet. Kein erotischer Gedanke schien durch seine Neuronen zu fließen. Sexuelle Erregung findet ja hauptsächlich im Kopf statt, ob jetzt bei einer Frau oder auch beim Mann. Wobei Frauen sich mit geschlossenen Augen wunderschönen, erotischen Fantasien hingeben konnten, brauchte der Mann oft eine zusätzliche, visuelle Stimulation. Tobias bei klarstem Verstand, wäre wahrscheinlich vor lauter Geilheit, schon längst gekommen. Hier aber fehlte ihm anscheinend der letzte Kick zum Abspritzen. Mir schoss ein kleiner Tipp meiner Freundin Jana in den Kopf. Sie hatte mir mal erzählt, dass sie spritz unwilligen Jungs ihr Perineum mit den Fingern massierte. Das bewirkte bei Einigen eine relativ schnelle Ejakulation, die dann immer sehr intensiv und voluminös war. In Kombination mit der Wirkung der Pille würde ich vielleicht mit dem Schlucken nicht mehr nachkommen. Aber das Risiko würde ich liebend gerne eingehen, denn je mehr, desto eher war mein Durst gestillt.

Ich schob meine Finger unter seinen Hodensack und erreichte die sensible Stelle, massierte sie mit kreisenden druckvollen Bewegungen. Wurde sein strammer Riemen dadurch etwas härter? Es schien so, denn nach jedem weiteren Druck wurde seine Eichel immer praller, aber auch schleimiger. Denn auch seine Lusttropfen Produktion konnte man so weiter anregen.

Normalerweise wäre schon längst meine andere Hand in meiner Hose verschwunden, um mich selber zu streicheln. Aber seltsamerweise verspürte ich in diesem Moment kein Verlangen danach. Natürlich war ich immer noch etwas feucht, meine neckischen Spiele unter der Dusche hatten, trotz der Anspannungen, ihre Spuren hinterlassen. Wie gerne hätte ich noch vor kurzem Brians Zunge an meiner Weiblichkeit gespürt. Ein Gefühl, dass ich regelrecht herbeigesehnt hatte, wie er zum ersten Male meine glitzernde Perle lutschen würde. Jetzt aber lutschte ich an einer männlichen Perle, die bestimmt schon glitzern würde, wenn man sie hätte sehen können.

Ohne Vorwarnung traf mich der erste Strahl seines salzigen, warmen Saftes. Ich hatte gerade noch mit meiner Zungenspitze seinen unteren Schaft geleckt, als ich die Zuckungen bemerkte. Zu spät, um meine Zunge zurück zu schieben. Sein druckvoller Strahl traf meinen ungeschützten Rachen und löste bei mir direkt einen Schluckreflex aus. Ich unterstützte seine Kontraktionen mit meinen Lippen und meiner Hand. Massierte seinen Schaft in einem schnellen Tempo, während ich mit meiner Zunge weiter die Unterseite leckte. Ein Strahl nach dem Anderen traf unkontrolliert den hinteren Bereich meines Gaumens. Ein herrliches Gefühl breitete sich in meinem Mund aus. Dieses Gefühl erinnerte mich an meine Jugend, als ich die ersten Erfahrungen mit meinem Würgereflex und dessen positiven Nebenwirkungen gemacht hatte.

Früher, an heißen Tagen, hatten meine beste Freundin Jana und ich, uns häufiger mit einer Wasserpistole durch den Garten meiner Eltern gejagt. Vorher hatten wir die warmen Sonnenstrahlen in unseren knappen Bikinis genossen. Unsere überhitzen Körper sehnten sich dann immer nach einer frischen Abkühlung. Normalerweise stiegen wir dann in den Pool, der unsere Körpertemperatur wieder auf normale Werte herunter regelte. Irgendwann einmal hatte sich Jana aber ins Haus geschlichen, um eine gefüllte Wasserpistole so holen und mir damit einen Streich zu spielen. Ich lag nichts ahnend auf der Sonnenliege und schlummerte vor mich hin, als mich das kühle Nass mitten ins Gesicht traf. Quiekend schrie ich auf, während ich meine Augen und meinen Mund aufgerissen hatte. Da aber traf mich schon ihre zweite Wasserattacke, mitten in den offen stehenden Mund. Der Wasserstrahl löste in meiner Kehle einen Würgereflex aus, der meine Augen zum tränen brachte. Obwohl ich husten musste, empfand ich es weder als schlimm, noch als unangenehm. Ganz im Gegenteil, hatte ich es seltsamerweise als erregend empfunden, was ich aber Jana nicht gesagt hatte. Dafür war es mir einfach zu peinlich gewesen.

Stattdessen hatte ich mir auch eine Wasserpistole besorgt und sie durch den Garten gejagt. Daraus entwickelte sich ein Spiel, dass wir immer wieder regelrecht zelebrierten. Wir markierten unsere Bikinis mit Zielen, die wir dann bei der jeweils anderen treffen mussten. Wer zuerst alle Ziele bei der Anderen getroffen hatte, gewann die Spielrunde. Die Gewinnerin durfte dann der Verliererin in den offenen Mund, bei herausgestreckter Zunge, spritzen. Natürlich war es meine Idee gewesen, da ich beim ersten Mal direkt gefallen daran gefunden hatte. Jana schöpfte keinen Verdacht und war damit sofort einverstanden. Sie mochte verrückte Ideen.

Vor meiner ersten Erfahrung mit diesem Rachenspritzer, hatte ich mich immer gefragt, wie sich die weiblichen Darsteller in solchen Pornos fühlten, wenn wieder einmal ein Schuss direkt in ihren offenen Mund spritzte. Manchen konnte man es natürlich ansehen, dass sie es nicht so toll fanden, wenn der Würgereiz einsetzte, die Augen tränten und gerötet waren. Andere wiederum streckten ihre Zunge demonstrativ so weit heraus, dass man ihre Gaumensegel sehen konnte. Sie schienen es wirklich geradezu herauszufordern. Auch ihnen konnte man die direkten Treffer in ihren glasigen Augen ansehen, strahlten aber noch eine a****lische Gier dabei aus. Ihnen schien es zu gefallen, wenn nicht sogar zu erregen. Der erste direkte Treffer in meinen Mund beantwortete meine Frage, da ich selber diese Erfahrung unfreiwillig machen durfte. Ich gehörte eindeutig zu den Frauen, denen es sehr gefiel. Aber ich konnte nicht jede Runde, unseres frivolen Wasserspiels, verlieren, da Jana meinen sportlichen Ehrgeiz kannte. Sie wäre mir wahrscheinlich schnell auf die Schliche gekommen. Das eine oder andere Male hatte ich aber trotzdem nicht so optimal gezielt, so dass sie mehr gewonnene Kämpfe auf ihrer Seite verbuchen konnte. Nach jeder Niederlage machte es mir mehr Spaß, so dass mein Würgereflex immer besser trainiert wurde und langsam verschwand.

Dass bei jedem Treffer in meinem Rachen nicht nur meine Augen immer feuchter wurden, fiel auch nicht auf, da nach einer erfolgreichen Jagdrunde unsere Bikinihöschen vom Wasser durchtränkt waren. Jana hatte nur einmal gesagt, dass ich ein Naturtalent wäre, nachdem sie mein ungeschütztes Gaumen-Zäpfchen zweimal direkt hintereinander getroffen hatte. Ich hatte ihr trotz Tränen in den Augen weiterhin meine Zunge entgegen gestreckt. Es hatte sich aber auch so gut angefühlt, als ob man gleichzeitig meinen Kitzler berührt hätte. Bestand da eine anatomische Verbindung? Zum Abschluss unseres Spritzspieles sind wir dann noch nackt in den Pool gesprungen und haben dort Waffenstillstand geschlossen. Intensive Friedensgespräche haben dann meistens dazu geführt, dass wir uns unter Wasser gegenseitig gestreichelt haben. Intensive Zungenküsse, kombiniert mit sanften Fingerspiel gehörten immer mit zu den Verhandlungen. Zum Glück waren meine Eltern beide berufstätig, so dass wir immer ungestört waren.

Später, wenn Jana dann wieder zu Hause war, habe ich weiter mit der Wasserpistole herum experimentiert, indem ich z.B. verschiedene Flüssigkeiten in die Spielzeugwaffe einfüllte. Von Zuckerwasser, Fruchtsäften bis hin zu alkoholischen Getränken, war alles dabei. Bei den ersten Versuchen hatte ich manchmal noch würgen müssen, Tränen rannten mir häufiger die Wangen herunter, aber das Gefühl war irgendwie erregend gewesen. Besaß ich etwa eine erogene Zone in meinem Mund? Ich war zwar sexuell aufgeklärt worden, hatte aber von so etwas noch nie gehört. Es blieb aber mein Geheimnis, da ich nicht bei meinen Freundinnen als Freak dastehen wollte. Als ich beim Experimentieren beim Alkohol angekommen war, ließen die Hemmungen mehr und mehr nach, so dass ich irgendwann damit anfing, dabei an mir herum zu spielen. Alleine hatte ich dann auch keine Scham, mich dabei intim zu verwöhnen. Meine Perle wurde bei jedem direkten Treffer besser und besser durchblutet, so dass ich immer kurz vor dem Höhepunkt war. Irgendwann hatte ich dann das perfekte Timing raus und spritzte mir beim Eintreten des Orgasmus genau in den Hals. Es fühlte sich immer so an, als ob mein Gehirn regelrecht explodierte.

Dass man auch mit dem salzigen Männersaft experimentieren konnte, kam mir damals überhaupt noch nicht in den Sinn, dafür war ich dann doch einfach zu schüchtern gewesen. Ich fragte mich aber manchmal, ob ich es schaffen würde, alleine durch die Stimulation meines Rachens zu kommen. Dildo-Versuche führten leider nicht zum erwünschten Ziel, so dass ich früher oder später in den sauren Apfel beißen und meine Experimente ausweiten musste. Wie fühlte sich ein echter Deepthroat an? War es ein beklemmendes Gefühl, wenn man die Kontrolle abgeben würde? Konnte man dann überhaupt noch normal atmen, oder musste man Pausen einlegen, um nicht vor lauter Sauerstoffmangel ohnmächtig zu werden? Wie praktizierte man ihn? Ich hatte damit überhaupt keine Erfahrung. Spielte in letzter Zeit aber immer mehr damit es mal zu versuchen. Mit meiner neuen flüchtigen Bekanntschaft Brian wäre es ein Versuch wert gewesen. Die Länge seines kleinen Freundes wäre ideal gewesen, hätte sein Köpfchen doch an meinem Kehlkopf klopfen dürfen. Bei der hemmungslosen Reise hatte ich die Chance nicht wahrgenommen, da ich vor Publikum nicht versagen wollte. Auch wenn mein Würgereflex vorbereitet gewesen wäre, hatte ich etwas Furcht gehabt mich im entscheidenden Moment zu übergeben. Für die Mitspieler wäre es bestimmt ein Lustkiller gewesen.

Wieder traf mich ein druckvoller Strahl, genau in die Kehle. Diesmal nicht aus einer Wasserpistole, sondern aus Tobias` geladenem Revolver. Endlich wurde mein Durst gestillt. Seine Ladung füllte meinen hungrigen Magen. Ich merkte schon deutlich, wie er sich beruhigte. Es war wie Medizin für mich, fast schon wie eine Droge, denn ein leichtes Schwindelgefühl überkam mich, dass sich wie ein Rausch anfühlte. „Bitte, hör nicht auf zu spritzen!“, bettelte ich in Gedanken und schluckte immer weiter. Wunderpille hin oder her, Tobias war ein wahres Naturtalent. Nicht nur die Menge war grenzenlos, auch der Geschmack war sehr angenehm. Neben dem Salzigen gab es auch eine fruchtige Note. Er musste ein Vegetarier oder Veganer sein, oder sich häufig mit süßen Früchten ernähren. Auf jeden Fall nahm er viel Flüssigkeit zu sich, denn die war eine wichtige Grundlage für so einen nicht versickernden Strom. Wieder spürte ich einen Strahl, der Druck ließ nicht nach. Wahrscheinlich schon der Fünfte oder Sechste, der voll traf. Tobias sollte öfters meine Gier stillen. Vielleicht konnte ich es dann auch besser genießen. Denn wenn nicht dieser körperlicher Schmerz da gewesen wäre, hätte ich dabei bestimmt an meiner glitschigen Schnecke gerubbelt. Vielleicht hätte ich sogar die Gunst der Stunde genutzt, um Tobias Torpedo bis zum Anschlag aufzunehmen. Ich spielte noch kurz mit dem Gedanken, verzichtete aber darauf, da sich meine Geilheit in Grenzen hielt. Es würde ein anderer Moment kommen, in dem ich mich vollkommen öffnen sollte. Hier genoss ich vorerst nur die Sättigung meines Hungers. Es war ein herrliches Gefühl, wie sich mein Magen füllte und weiter beruhigte. Die Ladung, die eigentlich Sophie kriegen sollte, hatte ich ihr sozusagen geklaut. Ich hoffte nur, dass sie es nicht merken würde, wenn er bei ihr nicht mehr so spritzig kommen würde. Naja, da sie es ja immer ins Gesicht bekam, brauchte sie dann auch nicht so viel sauber machen, grinste ich in mich hinein.

Als die Quelle schon längst versiegt war, lutschte ich immer noch wild an seiner Eichel, um auch den letzten Tropfen von ihm zu bekommen, mit dem ich genüsslich mit meiner Zunge spielte. Beim nächsten Mal würde ich seinen ganzen Saft zuerst im Mundraum sammeln und es schmecken, bevor ich es dann runter schlucken würde. Aber hier und jetzt war es nur um die Stillung meiner Gier gegangen. Ich fühlte mich vitaler, als jemals zuvor. Mein Körper blühte regelrecht auf. Ich hätte nichts dagegen gehabt, jetzt noch mehr Männer auszusaugen, aber es war leider im Moment niemand da. Noch nicht einmal Brian war anwesend, der mir bei einer 69, gleichzeitig meine Perle und meinen Rachen hätte verwöhnen dürfen. Ich hatte mir jetzt vorgenommen, bei ihm meinen ersten Deepthroat zu erleben und dabei auch zu kommen. Eine absolut geile Vorstellung so zu trainieren, bis man irgendwann nur alleine durch einen Kehlenfick zum Orgasmus kommen würde. Mein erster Hunger war jedoch erst mal gesättigt. Ich ließ von dem willenlosen Tobias ab, nachdem ich noch einmal spielerisch über die Adern seines Schaftes und über seine Eichel geleckt hatte.

Automatisch zog ich ihm seine Shorts wieder hoch und öffnete die Tür, gab ihm einen leichten Schubs, so dass er ein paar Schritte nach außen machte und schloss wieder schnell die Eingangspforte meiner Wohnung.

Langsam beruhigte sich wieder mein Herzschlag, während ich Tobias durch den Türspion beobachtete. Er ging relativ normal zu seiner Wohnungstür und verschwand lautlos dahinter. Er schien nichts mehr davon zu wissen. Meine Gedanken erinnerten sich aber absolut klar an die vergangenen Momente mit ihm. Wow, was ging denn da gerade ab? Was war aus dem schüchternen Mädchen von Nebenan geworden?

Aber ich fühlte mich fantastisch. Das beklemmende Gefühl, das ich die letzte Stunde hatte, war wie weggeblasen. Ich lächelte bei diesem Gedanken und leckte mir über meine Lippen. Oh man, ich hoffte, dass Tobias sich nicht mehr an diese kleine Blassession erinnern würde. Stress mit seiner Freundin wollte ich auf keinen Fall haben. Aber ich hätte auch nichts dagegen gehabt, ihn ab und zu als kleinen Snack auszusaugen. Denn ich konnte mir schon vorstellen, dass meine Spermagier im Moment nur schlief und bestimmt bald wieder erwachen würde. Würde ich dann immer so hemmungslos sein? Brauchte ich die kleinen Schubser meiner besten Freundin nicht mehr? Vielleicht doch, wenn meine Spermagier schlief, aber wenn sie erwachen würde, war ich wahrscheinlich zu allem bereit. Ich war gespannt.

Mit wieder beruhigtem Magen, ging ich zurück in die Küche und sah erneut das Hemdchen auf dem Tisch liegen. Es war immer noch ein düsteres Geheimnis für mich. Ich fühlte mit meinen Fingerspitzen über den seidigen Stoff. Er fühlte sich wunderbar sanft und weich an. Mich durchzuckte ein neugieriger Gedanke. Wie würde sich der Stoff auf meinem Körper, auf meiner Haut anfühlen? Irgendwie wollte ich ihn jetzt auf meinem Körper spüren, auf meinem nackten Körper.

Schnell wollte ich diese Idee in die Tat umsetzen, ließ meine Jogginghose fallen und stieg aus ihr heraus. Streifte noch mein T-Shirt über den Kopf und ging, so wie Gott mich schuf, mit dem Hemdchen in der Hand, ins Schlafzimmer. Ich stellte mich vor dem Spiegel und streifte mir das seidige, transparente Hemdchen über. Ein erneuter, belebender Schub durchströmte meinen Körper, als ob ich eine Adrenalin-Spritze injiziert bekommen hätte. Die trüben Gedanken, die mich in den letzten Stunden gequält hatten, waren in den Hintergrund getreten. Ich war nur noch auf das Hemdchen fokussiert. Dann schaute ich in den Spiegel und erinnerte mich wieder an meinen Traum. Ich bekam eine Gänsehaut, meine Brustwarzen richteten sich auf und zeigten ihre Silhouette. Der Stoff fühlte sich herrlich an, schmiegte sich perfekt an meine weiblichen Kurven. Am liebsten hätte ich ihn nicht mehr ausgezogen.

Der Stoff schien aber nicht so transparent zu sein, wie in meinem Traum. Die Sommersonne schien hell durch das Fenster und ich konnte kaum meine Haut unter dem Hemdchen erkennen. Ich beschloss die Vorhänge zu schließen, um die diffuse Lichtsituation aus meinem Traum nachzustellen. Als es etwas dunkler wurde schien der Stoff transparenter zu werden. Reagierte er auf Licht? War es ein Stoff mit so einer Art Sonnenschutz? Ich ließ die Fensterrollläden herunter, so dass es noch einmal dunkler im Zimmer wurde. Feine Lichtstrahlen drangen noch durch die Rollläden durch und bildeten ein blitzendes Lichtschattenmuster auf meinem Körper.

Die Stellen, die vom Licht getroffen wurden, waren fast mit einem normalen Textil zu vergleichen. Die schattigen Stellen allerdings waren dabei absolut durchsichtig. Man konnte denken, dass dort kein Stoff zu sein schien. Im Hellen musste ich also aussehen, als ob ich blickdichte Unterwäsche an hatte, im Dunkeln allerdings schien ich nackt zu sein. Was für ein absolut erregender Gedanke. Im Geiste stellte ich mir schon die schrillsten Situationen vor.

Ich spürte auf einmal ein Verlangen, heute bei einsetzender Dämmerung, mit diesem Hemdchen bekleidet durch den Park zu laufen. Die Jogger, die abends die kühlere Luft für ihren Waldlauf ausnutzten, wären vielleicht verwirrt und begeistert zugleich gewesen. Dieser Gedanke ließ auf einmal wieder meine Feuchtigkeit fließen. Was könnte da alles so passieren? Vielleicht liefen mir auch einige neue Opfer über den Weg, die mir helfen konnten, meine wieder aufkommende Spermagier zu stillen.

Ich erwischte mich, wie ich an meinen feuchten Lippen spielte. Nachdem es meinem Magen wieder besser ging und der körperliche Schmerz einem sexuell aufgeladenen Gefühl gewichen war, wollte ich meiner Befriedigung freien Lauf lassen. Ich würde hemmungslos auf Jagd gehen, auf Männerjagd. Würde sie ebenfalls hypnotisieren und gnadenlos aussaugen. Eine volle Packung mit Wunderpillen hatte ich noch in meinem Badezimmerschrank. Diese würde ich liebend gerne mit den Jagdopfern teilen. Mein neues Lebenselixier sollte in Strömen fließen und mich nähren. Normale Nahrung war zur Nebensache geworden.

Gleichzeitig dachte ich auch daran, wie ich dieses Hemdchen auf meiner Geburtstagsparty anziehen würde, die bald stattfinden würde. Jana hatte mir angeboten die Party in ihrem Club zu feiern. Dort hatten wir dann einen großen Raum zur Verfügung, der besser geeignet war, als meine kleine Wohnung. Natürlich wollten wir auch ein paar erotische Spielchen machen. Da würde mein Hemdchen als Outfit perfekt zu passen.

Aber leider musste ich mich noch über einen Monat gedulden, denn mein Geburtstag war erst am 11. August. Und nach der Party, wollte ich direkt ein paar Tage nach Mallorca fliegen, um dort ein spektakuläres Naturschauspiel zu beobachten. Eine totale Sonnenfinsternis. Seit meiner Jugend träumte ich schon davon, so etwas live mitzuerleben. Denn so ein Naturereignis war eng an meine Geburt gekoppelt. Als ich im Jahre 1999 geboren wurde, fand am 11. August, in meiner Heimat, eine totale Sonnenfinsternis statt. Meine Eltern hatten mir immer wieder davon erzählt. Denn es war ihr eindrucksvollstes Erlebnis miteinander gewesen. Meines übrigens auch, denn ich bin genau in diesem Moment zur Welt gekommen und habe während der Sonnenfinsternis meinen ersten Atemzug genommen. Meine Eltern empfanden dieses Ereignis als göttliches Zeichen und waren davon überzeugt, dass ich dadurch etwas ganz besonderes war. Diesen magischen Moment wollte ich auch einmal in meinem Leben erleben. Meine Eltern wollten mir diesen Wunsch erfüllen und hatten mir diese Reise zum Geburtstag geschenkt.

Auch an diesem Tag könnte ich mir vorstellen dieses Hemdchen zu tragen, während ich draußen das Schauspiel beobachten würde. Im Hellen noch normal bekleidet, schien ich während der Finsternis total nackt zu sein. Ob es während des Naturspektakels überhaupt jemand merken würde? Meine Muschi kribbelte schon wieder bei diesem Gedanken. ‚Meine Güte Maria‘, dachte ich, ‚du kommst ja auf die herrlichsten Gedanken seit du dieses Hemdchen trägst.‘ Hatte es magische Kräfte, die Kontrolle über mich ergriffen hatten?

Wäre schön gewesen, wenn Brian jetzt hier wäre. Sein Name ließ mich wieder an mein Vorhaben erinnern. Ich wollte ihm eine Nachricht schicken, da ich nicht wusste, ob er schon gelandet war. Wenn er dann die Nachricht lesen würde, würde er mich bestimmt sofort erleichtert anrufen. Dann konnten wir uns für einen neuen Tag verabreden, wenn er wieder zu Hause war.

Als ich in der Küche stand, sah ich das Blinken auf dem Handy. Ich hatte wieder eine Nachricht bekommen. Brian?! Mein Herzschlag pulsierte wieder schneller. Ich berührte das Touch-Display am Handy und schaute auf die angekommene Nachricht. Sie war von …Jana.

Leichte Enttäuschung machte sich breit, allerdings auch das befreiende Gefühl, mal mit ihr über die Ereignisse der letzten Tage sprechen zu können. Vielleicht wusste sie ja etwas über meine verlorenen zwei Tage. Aber erst einmal schaute ich auf ihre Nachricht.

„Huhu, Schatz. Na? Hast du gut geschlafen und dich erholt? Kannst du dich noch an deine wundervolle Reise erinnern? War sie nicht einfach der pure Wahnsinn? Bestimmt erinnerst du dich auch noch an unseren Sechser auf dem Sofa. Mit meinen beiden Bekannten Patrick und Joshua und auch mit IHM.“

Ich lauschte Janas Stimme, die wieder Erinnerungen in mir weckte…

Patrick und Joshua waren 2 Archäologen, die meine beste Freundin bei ihrem letzten Urlaub in Ägypten kennen gelernt hatte. Sie hatte mir eine Nachricht auf mein Handy geschickt, in der sie mir mitteilte, dass sie von den Beiden zu einer Ausgrabung eingeladen wurde. ‚Komisch‘, dachte ich. Sie hatte nach ihrem Urlaub nie über ihre Erlebnisse mit den Beiden gesprochen.

Was sagte sie noch gerade? Ob ich mich an den Sechser auf dem Sofa erinnern würde. Mit „IHM“? Wer sollte „ER“ gewesen sein?

Ich setzte mich auf einen Küchenstuhl und bemerkte, wie die Bilder aus meiner Erinnerung abermals zum Vorschein kamen…
Als ich die Augen schloss, entstanden wieder Bilder in meinem Kopf. Die Asiatin und ich hatten, nach dem Ende unserer hemmungslosen Reise, vor dem Vorhang gestanden.

Dann hatte sie den Vorhang etwas zur Seite geschoben…